Mahnmal für Sophie Scholl

Kunstprojekt "Ein Mahnmal für Sophie Scholl"

Passend zu ihrem Namen hat die Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule ein Mahnmal errichten lassen.

Sophia Magdalena Scholl (* 9. Mai 1921 in Forchtenberg; † 22. Februar 1943 in München) war eine deutsche Widerstandskämpferin, die sich gegen die Diktatur des Nationalsozialismus auflehnte. Aufgrund ihres Engagements in der Widerstandsgruppe  der Weißen Rose  wurde sie schließlich 1943 hingerichtet. 

Das Projekt „Ein Mahnmal für Sophie Scholl“ wurde erfolgreich von der Kunstklasse des Jahrganges 13 umgesetzt. Das beeindruckende Kunstwerk kann nun im Hauptgebäude der Schule betrachtet werden. Schon beim Eintritt in das Hauptgebäude sieht man eine Säule, die von oben bis unten komplett mit schwarz-weißen Blättern, auf denen verschiedene Zitate stehen, umhüllt wurde. Die nachgestellten Flugblätter basieren auf den originalen Flugblättern von 1943  der Sophie Scholl, die am 18. Februar 1943 gemeinsam mit ihrem Bruder Hans bei einer Flugblattaktion in der Münchener Ludwig-Maximilian-Universität ca. 1700 Flugblätter verteilte. Die einzelnen Buchstaben der nachgestellten Flugblätter ähneln denen der Originalflugblätter, die mit einer Schreibmaschine geschrieben wurden.
Die nachgestellten Flugblätter wurden mit Hilfe von Linoleumplatten hergestellt. Nachdem  die Schüler auf den Linoleumplatten ein Zitat aus den insgesamt sechs Flugblättern der Sophie Scholl niedergeschrieben und diese mit Hilfe von Linol¬schnitt-Garnituren eingekerbt hatten,  kam ein besonderes Druckverfahren zum Einsatz.
 
Zunächst wurde mit einer Farbwalze auf einer Glasplatte schwarze Farbe verteilt und gleichmäßig aufgenommen.  Dann färbten die Schüler die Linoleumplatte gleichmäßig ein, mit der anschließend auf  weißem Papier gedruckt wurde. Durch dieses Druckverfahren entstanden die nachgestellten Flugblätter, die mit flüssigem Leim sorgfältig auf der Säule befestigt wurden.           
     
Jedes der auf die Flugblättern gedruckten Zitate verdeutlicht die scheußlichen und menschenunwürdigen Verbrechen des Regimes zu der Zeit des Nationalsozialismus‘ und ruft das Deutsche Volk dazu auf, einen passiven Widerstand zu leisten. In der Nähe der Säule wurden weitere Flugblätter mit Schnüren an der Decke befestigt, die den realen „Blätterwurf“ wiedergeben sollen. Denn Sophie Scholl ließ von dem a
sechsten und letzten Flugblatt einige Hundert Exemplare vom zweiten Stockwerk  der menschenleeren Gänge der Münchner Universität in den Lichthof hinunterflattern.
Des Weiteren ist an der Säule ein geöffneter Koffer zu erkennen, der auf die Säule verschraubt wurde. Eine Hand aus Holz hält den Koffer fest.
 
Im Koffer befinden sich Informationsmaterialien zu Sophie Scholl. Der Innenraum des Koffers wurde mit Gips ausgekleidet. Dazu wurde der Gips in kleine Stücke geschnitten und wässrig aufgelagert. Die Hand wurde ebenso mit Gips verziert und der Außenraum des Koffers mit weißer Farbe bemalt.
 
Sowohl die Hand als auch der Koffer verdeutlichen den Transport der Flugblätter, die in der Universität in München von Sophie verteilt wurden.
 
Die weiße Farbe steht für die Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“, zu der Sophie  Scholl  gehörte.
Dieses Projekt konnte mit Hilfe der Lehrerinnen und Lehrer realisiert werden, die sich im vergangenen Jahr für eine Kombination aus zwei von den vier verschiedenen Entwurfsberichten zum Thema „Ein Mahnmal für Sophie Scholl“  der vier Kunstgruppen entschieden haben. Jede Gruppe hatte ein Modell mit detaillierter Beschreibung zur Abstimmung gestellt.
Das Projekt wurde von dem  Kunstlehrer Herrn Freiberger geleitet, der bis zur Vollendung des Mahnmals die Schüler unterstützt hat.

 

Schullandheim 2013

Gemeinschaft muss wachsen - unsere Neuen waren im Schullandheim
Eine neue Schule, neue Mitschüler, neue Lehrer - unsere neuen 5er haben in den ersten Wochen vieles erlebt. Um die Schülerinnen und Schülern bei den vielen Veränderungen der ersten Wochen zu unterstützen, fahren unsere Neuen“ im ersten Halbjahr ins Schullandheim. Dort haben sie die Möglichkeit, sich gegenseitig und auch ihre Klassenlehrer besser kennenzulernen und richtig anzukommen.
Die Klassen 5e1 und 5e2 sind in diesem Jahr nach Oberthal gefahren und haben dort gemeinsam eine Woche mit viel Programm verbracht. Neben dem Besuch im Schaumbergbad in Tholey stand vor allem das gemeinsame Erleben der Natur im Zentrum. Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Saar (NABU) wurden zwei Tage im Wald verbracht, von Gemeinschaftsspielen bis zum gemütlichen Ausklang bei Stockbrot war für jeden etwas dabei. 
Am ersten Tag besuchte uns auch unser Schulsozialarbeiter, Carsten Weyand. Gemeinsam mit ihm konnten die Schüler herausfinden, wo ihre Stärken liegen, was sie an anderen mögen - und wie Konflikte gelöst werden können.

Als am Freitag die Fahrt auch schon zu Ende war, gab es viele lange Gesichter - und natürlich die Frage: Fahren wir nächstes Jahr auch wieder ins Schullandheim?

 

 

 

Seminarfach

Seminarfach der Oberstufe Vom Erz zum Stahl"

Mit der neuen gymnasialen Oberstufe wurde im Saarland das sog. Seminarfach eingerichtet.

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich über die zwei Jahre der gymnasialen Hauptphase fächerübergreifend mit verschiedenen Themenstellungen auseinander. Dabei sollen ihre Kompetenzen im Bereich der Methoden und Techniken von Informationsbeschaffung, -aufbereitung und -auswertung gestärkt werden. Neben der Verbesserung der Studierfähigkeit ist es das Ziel, die Schülerinnen und Schüler auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten und die Fähigkeiten zum selbständigen Arbeiten und zur Zusammenarbeit im Team zu verbessern.

In Zusammenarbeit mit der AG der Dillinger Hüttenwerke bieten IGS und ERS Dillingen ab diesem Schuljahr das Seminarfach „Vom Erz zum Stahl“ an. Von Seiten der Hütte wird dies von Karl Stein (Leiter Ausbildung), Marc Mellinger (Ausbilder) und Dr. Matthias Kremer (Leiter Forschung und Entwicklung) begleitet. Die didaktische und pädagogische Begleitung übernehmen Timo Kochems und Peter Reichert von der IGS. Das Projekt wurde initiiert vom Schulleiter der ERS, Herrn Berdin, und dessen Vorgänger Herrn Gasper, sowie dem Leiter der gymnasialen Oberstufe an der IGS, Peter Michels.

Im ersten Halbjahr stehen Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und das Kennenlernen der Hütte mit den Ansprechpartnern im Fokus. Im Anschluss an eine Führung erhalten die Schülerinnen und Schüller eine Sicherheitsbelehrung und ihnen wird von der Hütte eine persönliche Schutzausrüstung (PSA) gestellt.

Die Produktionsabläufe und -stätten stehen im Zentrum des zweiten Halbjahres. Nacheinander werden Stahlwerk, Walzwerk, Hochofen- und Stranggussanlage besucht sowie Prüfverfahren für Materialien kennengelernt. Dazu besuchen die Oberstufenschüler ein Mal im Monat die Hütte, die thematische Aufbereitung findet in den Schulen statt. Dazu werden die Themen in Zusammenarbeit mit den Ansprechpartnern der Hütte vertieft und vor Ort auf der Hütte präsentiert.

Das dritte und vierte Halbjahr bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, zu selbst gewählten Themenschwerpunkten Facharbeitern anzufertigen und diese vorzustellen. Dabei wird nochmals  die wissenschaftliche Methodik gelehrt. Wiederum stehen Herr Stein, Herr Mellinger und Herr Dr. Kremer beratend zur Seite.

In diesem Seminarfach bieten IGS und ERS Dillingen ihren Schülern die Möglichkeit, tiefe Einblicke in die Arbeitsbereiche der Stahlproduktion zu gewinnen. Wir danken der AG der Dillinger Hüttenwerke ganz herzlich für ihre Offenheit und besonders den Ansprechpartnern für ihre professionelle Begleitung des Seminarfachs.

Die Hütte stellt weiterhin Studienstipendien in Aussicht, um motivierte Fachkräfte der Zukunft zu unterstützen und auszubilden.

 

Kinder- und Jugendbuchmesse 2013

Unser Ausflug zur Kinder- und Jugendbuchmesse Saarbrücken am 24. Mai 2013
(ein Bericht der Tischgruppe von Rosa Kloft)

Am Freitag sind wir mit dem Zug nach Saarbrücken gefahren. Dann sind wir zur Kinder- und Jugendbuchmesse ins Saarbrücker Schloss gegangen. Kurz bevor wir da waren, fing es an zu regnen.

Nach einer kurzen Wartezeit durften wir in den Schlosskeller und bekamen das Buch „Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet“ von Antje Herden vorgelesen. Anschließend stellte uns die Autorin Quizfragen zur Geschichte und jeder erhielt ein Autogramm.


Im Foyer des Schlosses konnte sich jeder ein Buch kaufen. Danach gingen wir was essen. Trotz des Regens machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, um wieder nach Dillingen zu fahren. Müde fuhren wir mit dem Zug nach Hause zur Schule.

Es hat uns allen gut gefallen. smiley

 

Lesetage

 

Lesetage im Jahrgang 5 vom 22. April bis zum 24. April

Rund um den Welttag des Buches haben die Schülerinnen und Schüler des JG 5 sich mit dem Thema Lesen intensiv beschäftigt. Auf dem Programm standen Leseübungen, Leseverstehen, Rechercheaufgaben, Geheimschriften, Rätsel und vieles mehr.

Gewappnet mit vielen Fragen besuchten die drei Klassen die Buchhandlung Blanchebarbe in Dillingen. In einem regen Austausch mit Frau Blanchebarbe konnte so manche Frage, wie z. B. „Wer hat diese Bücher alle bezahlt?“ – „Haben Sie alle Bücher gelesen?“ beantwortet werden.
 
Zum Abschluss erhielten alle Schülerinnen und Schüler ein schönes Buch: „Ich schenke dir eine Geschichte“

Höhepunkt der Lesetage war der Besuch des Zeitungsmuseums in Wadgassen. In drei Gruppen reisten wir mit dem Zug an. Nach einer interessanten Einführung in die Entwicklung der Zeitung, konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden beim Binden kleiner japanischer Heftchen, Leporellos basteln und Papierschöpfen.

 

Konzert

Weihnachtskonzert

 

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Donnerstag, 29. November 2012 um 19 Uhr
findet in der Römerhalle in Pachten unser gemeinsames Weihnachtskonzert statt.

Es erwartet Sie und euch ein abwechslungsreiches Programm.

Mitwirkende sind der Schulchor, Schulband, Tanzgruppen, verschiedene Klassen und kleinere Ensembles.

Wir freuen uns auf einen weihnachtlichen und besinnlichen Abend.
Über Ihr/euer Kommen würden wir uns sehr freuen.

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  Der Eintritt ist wie immer frei!
Im Vorfeld findet im Foyer der Römerhalle von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr ein kleiner Weihnachtsbasar statt. Die Klassen 7ef und 8f1 verkaufen weihnachtliche Dekoartikel, die sie selbst mit ihren Eltern hergestellt haben. Hier können zu günstigen Preisen sehr schöne Dinge für die Weihnachtszeit erworben werden.

 

Vortrag

Vortrag aus der Reihe "Bildungsforum zum Saarländischen Schulpreis"

Veranstalter: Stiftung Demokratie Saarland und Landeselterninitiative für Bildung
in Kooperation mit der Gesamtlandeselternvertretung, der Gesamtlandesschülervertretung und dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien
 
Die neue Lernkultur - vom Gehirn aus gesehen

wann?     Montag, 26. November 2012, 19:00 - 21:00

Ein Vortrag von Prof. em. Ulrich Herrmann, Universität Ulm
wo?          Hauptgebäude, 1. Etage


Wir brauchen Schulen, in denen Kinder und Jugendliche alle wichtigen Bildungserfahrungen machen, alle ihre Fähigkeiten und Begabungen entwickeln können.
Wir brauchen Schulen, in denen Kinder und Jugendliche erfahren, dass ihr Lernen hilfreich begleitet, ihre Arbeit wertgeschätzt, ihre Leistung gesehen und gewürdigt wird.
Wir brauchen Schulen, in denen Kinder lernen, mit Unterschieden zu leben, und in denen sie so angenommen werden, wie sie sind, ohne beschämt oder für ihr Anderssein „bestraft“ zu werden.
Wir brauchen Schulen, in denen die – nach wie vor riesige – Ungleichheit der Bildungschancen so weit wie möglich abgebaut wird.

In den letzten Jahren ist die Frage nach der Qualität von Schule und Unterricht in den Vordergrund gerückt, ist die Frage der „neuen Lernkultur“ unabweisbar geworden: Wie kann erfolgreiches nachhaltiges Lernen angebahnt und auf Dauer gesichert werden?  Hier sind einige Einsichten der aktuellen Neurowissenschaften hilfreich. Neuronale Prozesse, die wir Lernen nennen, laufen nach Regeln und unter Bedingungen ab, die man kennen und beachten muss, wenn diese Lernprozesse erfolgreich sein sollen. Jedes einzelne Gehirn vollzieht aufgrund seiner spezifischen Wissensbestände individuelle Prozesse der Informationsverarbeitung. Individualisierung des Lernens als Kern der „neuen Lernkultur“ bedeutet im Grunde nichts anderes, als diesem Umstand Rechnung zu tragen.


Der Vortrag von Prof. Ulrich Herrmann erläutert an ausgewählten Aspekten – u.a. Motivation, Kooperation, Gedächtnis, Belohnung und Lernerfolg –, was Einsichten der Neurowissenschaften zur Gestaltung von nachhaltigem Lernen beitragen können.


 
 

 

Schullandheim

Schullandheimaufenthalt in Oberthal vom 12. bis 16. November 2012
 
  Gemeinsam machten sich die Kinder aus der 5. Klasse auf den langen Weg nach Oberthal. Die Busfahrt war ja ganz O.K, doch die Ankunft im schönen Oberthal war doch schon ziemlich schweißtreibend.
 
wunderbares Herbstwetter im November   Ein  paar Stunden später machten wir nämlich schon eine Schnitzeljagd.
Und als wir wieder im Schullandheim waren, gingen wir sofort zum Abendessen. Es war sehr, sehr lecker doch danach mussten wir noch ein paar organisatorische Dinge klären.
 
Am nächsten Morgen gab es Frühstück. Danach wanderte die Klasse 5e1 zur Johann-Adams Mühle. Und als wir wieder zurückgingen, wussten wir alles von dieser Mühle…wie man früher lebte, und wie so ein Wasserrad funktioniert.   Dort erwartete uns schon der freundliche Reiseführer Herr Rauber. Danach gab es auch leckeren Kakao. Doch ein Kind namens Chiara bekam sogar zwei Tassen davon, und das nur, weil sie Geburtstag hatte.
  Am dritten Tag ging es mit dem Bus nach St. Wendel zum Shoppen. Doch es war doch nicht so toll wie wir gedacht hatten. Donnerstag gingen wir nach Tholey schwimmen Alle hatten Spaß und man war keine Minute alleine. Also mit allem Drum und Dran war der Tag perfekt. Freitags war der letzte Tag. Nach dem Frühstück waren alle bereit zur Abfahrt. Die meisten Kinder waren traurig, aber ein paar waren auch ziemlich froh. Und nach kurzer Zeit waren alle wieder glücklich und unversehrt zu Hause.

 

Elterninitiative Hochbegabte Kinder

"Vom Regenbogen, der im Rotkohl steckt"

Die Elterninitiative für hochbegabte Kinder im Saarland veranstaltet am Dienstag, dem 27. November 12, von 15 bis 17 Uhr in den NW-Räumen der SSG / IGS Dillingen einen Workshop für hochbegabte Kinder im Grundschulalter.
Unter der Anleitung von Chemielehrerin Annegret Vogel werden die Kinder aus Rotkohl einen pH-Indikator herstellen und damit den pH-Wert verschiedener Obstsorten, Getränke und Haushaltschemikalien bestimmen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Schulleiterin Frau Breuer und dem Schulträger dafür, dass wir den Workshop in den Räumen der SSG / IGS Dillingen durchführen dürfen.
Die Elterninitiative für hochbegabte Kinder im Saarland bietet mehrmals im Jahr Veranstaltungen für Kinder im Grundschulalter an, um die Eltern bei der Förderung ihrer Kinder zu unterstützen.
 
Weitere Informationen bietet die Hompage www.smartkids-saarland.de